Interessenvertretung bei Crowd- und Gigwork : Initiativen zur Regulierung von Plattformarbeit in Deutschland

Haipeter, Thomas GND; Hoose, Fabian GND

Auf den Punkt ...

  • Die Plattformökonomie bricht mit traditionellen betrieblichen Organisationsformen von Arbeit und geht mit atypischen Beschäftigungsformen – Crowdwork und Gigwork – einher.
  • Plattformen erschweren den Aufbau kollektiver Interessenvertretungsstrukturen, weil ihnen die betrieblichen Strukturen und damit die Kopräsenz und direkte Kommunikation zwischen Beschäftigten fehlen.
  • Dennoch finden sich Initiativen von Beschäftigten und Gewerkschaften zu Etablierung von Interessenvertretungsstrukturen in der Plattformökonomie.
  • Plattformen erweisen sich dafür wegen des Widerstands von Unternehmen, aber auch wegen der Erreichbarkeit von Beschäftigten als schwieriges Terrain. Gewerkschaften müssen daher bei ihren Initiativen Kosten und Nutzen abwägen.
  • Gigwork und die lokale Gebundenheit von Dienstleistungen begünstigen Bottom-Up-Initiativen von Beschäftigten.

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Haipeter, T., Hoose, F., 2019. Interessenvertretung bei Crowd- und Gigwork: Initiativen zur Regulierung von Plattformarbeit in Deutschland, IAQ-Report. https://doi.org/10.17185/duepublico/49092
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