Kooperation in der Region : Die verwaltungswissenschaftliche Perspektive

Im Gegensatz zu anderen Ballungsgebieten vergleichbarer Größe in Europa zeichnet sich das Ruhrgebiet durch eine ungewöhnliche multizentrische Struktur aus. Integriertes regionales Handeln zwischen den Städten und Gemeinden und ihren Verwaltungen wird so zu einem voraussetzungsvollen Unterfangen lokaler Governance. Damit sie gelingt sind Vertrauensbildungsprozesse notwendig, für die erfolgversprechende Ansätze in der Region erkennbar sind. Am Beispiel der Klimafolgenpolitik zeigt sich außerdem, dass die politikund verwaltungswissenschaftliche Begleitung kooperative Policies unterstützen kann. Ein bewusster Umgang mit einer sich ausdifferenzierenden Bevölkerung, wie er unter dem Schlagwort Diversity Management diskutiert wird, sichert dabei die Legitimation und Akzeptanz politischer Programme und Verwaltungsentscheidungen.

In contrast with urban areas of comparable size elsewhere in Europe, the Ruhr area is marked by its uncommon polycentric structure. Conjoint regional action therefore becomes a demanding task of local governance. For it to succeed, confidence building processes are required. Promising beginnings can be identified. Moreover, consultancy by political science or public administration scholars has been shown to have been supportive of cooperative politics, for example in the case of climate adaptation policies. The legitimacy of these policies and related administrative decisions is safeguarded by maintaining awareness of a diverse citizenry, as discussed in terms of Diversity Management.

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Brandenstein, F., Grunow, D., Keivandarian, A., Lanfer, J., Strüngmann, D., 2010. Kooperation in der Region: Die verwaltungswissenschaftliche Perspektive. Geistes-/Gesellschaftswissenschaften. https://doi.org/10.17185/duepublico/73875
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