„ ... unsere Schritte zu lenken auf den Weg des Friedens“ (Lk 1,79) : Gewalt und ihre Überwindung im systematisch-theologischen Denken

Kirche ist immer durch beides geprägt: durch Geduld, deren Wurzeln in der unendlichen Fülle Gottes sich verzweigen, und durch die eschatologische Ungeduld des Prophetischen. Beide gegensätzlichen Elemente bestimmen notwendig das Leben einer Gemeinde, die im Widerspruch lebt zur adamitischen Natur des Menschen der Angst und der Gewalt, die aber diesen Widerspruch eben nicht adamitisch mit den Mitteln der hysterischen Angst und der zynischen Gewalt lebt. Christliche Gemeinden werden sich immer wieder fragen, worin ihre konkreten Zeichen des Widerspruches bestehen und wo sie den konkreten Menschen in der Uneindeutigkeit ihres Lebens nahe sein wollen.

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