Migrantischer Feminismus: „Wir schreiben uns in die Geschichte“

Affiliation
Goethe-Universität Frankfurt
Zamani, Dschihan

Auf der Suche nach Kämpfen der Frauen*bewegung(en) in Deutschland in den 1980er- und 1990er-Jahren, lassen sich nur wenige Einträge zu migrantisch feministischer Selbstorganisation in der feministischen Literatur finden. War diese Zeit im Vergleich zu den 1960er- und 1970er-Jahren also eine eher „stille Zeit“ (vgl. dazu Tuzcu 2017: 38ff.)
Ganz und gar nicht! Deshalb sind Encarnación Gutiérrez Rodriguez, Professorin fü Soziologie an der Goethe-Universität und Pinar Tuzcu, Professorin an der Universität Kassel auf Spurensuche gegangen und haben mit Migrant*innen, Schwarzen Frauen*, Sinti*zze und Romn*ja, exilierten und jüdischen Frauen* gesprochen. Sie alle haben die Geschichte des „Migrantischen Feminismus“, der sich in den 1980er- und 1990er-Jahren politisch selbstorgansiert hat, maßgeblich geprägt. Welche Kämpfe wurden hier geführt und wieso sind sie nicht Teil der Erzählung der sogenannten deutschen Frauen*bewegung? Welche Erinnerungen bleiben uns und welche müssen wir neu erzählen?

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