Die Bedeutung von Namen in Kinderbüchern : eine Studie zur literarischen Onomastik im Spannungsfeld zwischen Autor und Leser

Namen literarischer Figuren sind mehr als bloße Benennungsformen. Sie wecken durch ihre ungewöhnliche Struktur vielfältige Assoziationen und erfüllen so wichtige Funktionen im literarischen Werk. Erstmals wird in dieser interdisziplinären Arbeit eine Methodenkombination angewendet, um die Namenmerkmale zu analysieren. Zunächst werden in einer Korpusanalyse Eigennamen aus fantastischen Kinderbüchern populärer deutscher Autoren auf ihre linguistische Struktur hin untersucht. Die Ergebnisse werden dann in einer Interviewreihe mit den Autoren thematisiert, um Einblick in den Prozess der Namenschöpfungen zu bekommen und so die Intentionen der Namengeber zu berücksichtigen. Schließlich wird durch ein Assoziationsexperiment mit einer Schulklasse überprüft, ob die zuvor analysierten und thematisierten Namen auch die beabsichtigte Interpretation erzielen. Die Verknüpfung der drei Ergebnisblöcke zeigt schließlich, welche sprachlichen Besonderheiten literarische Eigennamen auszeichnen.

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