Bildungspolitik und Familienförderung als komplementäre Elemente von Präventionsstrategien. : Stellungnahme zur Anhörung der Ausschüsse für Schule und Bildung und für Familie, Kinder und Jugend im Landtag Nordrhein-Westfalen vom 07.09.2021.

Stellungnahme zum Antrag der Fraktion der SPD im Landtag des Landes Nordrhein-Westfalen

Zusammen aufwachsen in Nordrhein-Westfalen: Aufbruch in ein selbstbestimmtes Leben.
Nordrhein-Westfalen braucht eine Familien- und Bildungsoffensive!
Drucksache 17/13777
Anhörung des Ausschusses für Schule und Bildung
und des Ausschusses für Familie, Kinder und Jugend am 7.September 2021

Mit dem Antrag „Zusammen aufwachsen in Nord-rhein-Westfalen“ wird eine Familien- und Bildungsoffensive gefordert, die zu einem gelingenden Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen in Nordrhein-Westfalen beitragen und allen Individuen Bildungs-, Entwicklungs- und Teilhabechancen eröffnen soll – gute Startchancen und „zweite Chancen“ im Falle von besonderen Herausforderungen und Unterstützungsbedarfen.

Im Folgenden wird zunächst auf die Einordnung der Familien- und Bildungsoffensive in Strategien vorbeugender Sozialpolitik eingegangen (1). Anschließend werden Präventionsparadoxien thematisiert, die nicht selten dazu beitragen, dass eine vorbeugende Sozialpolitik nicht durchsetzbar ist oder in der Umsetzung an den selbst gesetzten Zielen scheitert (2). Aus dieser Darstellung werden Anforderungen für die Ausgestaltung der Familien- und Bildungsoffensive abgeleitet (3), die dann für die im Antrag dargestellten sieben Elemente der Offensive konkretisiert werden (4).

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