Sri Lanka – Bildung, Religion, Feminismus

Affiliation
Universität Heidelberg
Albrecht, Jessica

Müssen sich Religion und Feminismus ausschließen? Das Beispiel buddhistischer Mädchenschulen auf Sri Lanka zeigt, dass diese Trennung eine Geschichte des Feminismus verschleiert, deren Erinnerung notwendig ist, um moderne, intersektionale Formen von Feminismus zu verstehen und umzusetzen.

Religion scheint aus feministischer, gepaart mit einer europäischen, säkularen Sicht oft wie ein Überbleibsel aus vergangenen Zeiten. Dabei ist und bleibt sie konstitutiv und identitätsstiftend für unsere Gegenwart und Zukunft (vgl. Bergunder 2020, Asad 2018). Sich selbst als säkular verstehende Feminismen kritisieren Religion für die Art und Weise, wie diese vermeintlich binäre und unverrückbare Geschlechtsidentitäten bestimmt (Mahmood 2005, Scott 2017). Doch wird mit europäischer Brille meist übersehen, dass es weltweit religiöse Gruppierungen gibt, innerhalb derer Frauen für Rechte und Veränderungen kämpfen und dabei ihre religiösen Vorstellungen für und nicht gegen ihren Feminismus verwenden.

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