Earthquake – Tsunami – Nuclear Accident : Geo-Risk-Space and Risk Society Japan in Light of the Triple Disaster 2011

Nature strikes, and forces human-beings under its yoke. This is the geo-deterministic argument. Hazard research contributes an alternative understanding, pointing to how humans attempt to bring nature under their control, in the belief that the more developed the technology, the better our control. The effect, however, is heightened vulnerability.

Bei der Analyse sogenannter Naturkatastrophen hat sich die Hazardforschung zu sehr auf die Bedeutung der Natur und der daraus resultierenden Gefahren konzentriert, zu wenig jedoch auf man-made hazards, die der Mensch durch das Wagnis zum Risiko hervorruft und durch Hazardmanagement zu entschärfen sucht. Der Georisikoraum Japan dient dafür als hervorragendes Beispiel. Der Beitrag nimmt das Große Erdbeben von Ostjapan 2011 zum Anlass, zunächst die Bebenstärke, die seismischen Wirkungen und den Katastrophenschutz Japans zu analysieren. Er fokussiert auf die Optionen einer Risikogesellschaft: den Umgang mit dem Restrisiko unter Aspekten einer flexiblen Konfliktökonomie. Im Zentrum steht der durch die Tsunami-Naturkatastrophe ausgelöste menschengemachte Atomunfall von Fukushima als Brennpunkt systemischer Schwächen – und Auslöser institutionellen Wandels?

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