Intersektionale und postkoloniale Kritik an Wissenschaft und Politik

Die Proteste der Black-Lives-Matter-Bewegung haben den Namen von George Floyd weltweit bekannt gemacht und Rassismus und Polizeigewalt auch in Deutschland als strukturelle Probleme benannt. Doch spezifische Fälle, wie der von Christy Schwundeck, sind weit weniger bekannt. (Polizeiliche) Gewalt gegen Schwarze Frauen in Deutschland wird oftmals als ‚Nischenthema‘ verhandelt. Zumeist ebenso unsichtbar bleibt dabei, dass rassistische Polizeigewalt gegen Frauen, trans und nichtbinäre Menschen spezifische vergeschlechtlichte Formen annimmt. Auch die COVID-19-Pandemie macht komplexe Macht- und Herrschaftsverhältnisse sichtbar, die unter anderem auf vergeschlechtlichten und rassifizierten Ökonomien basieren.

Unser Beitrag plädiert dafür, sich solchen gegenwärtigen Konstellationen von Ungleichheit mit intersektionalen und postkolonialialen Forschungsperspektiven anzunähern. Denn diese eignen sich besonders gut dazu, die globalen und historischen Dimensionen der Verschränkung von Macht, Ungleichheit und Herrschaft zu analysieren.

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Leinius, J., Mauer, H., 2021. Intersektionale und postkoloniale Kritik an Wissenschaft und Politik. blog interdisziplinäre geschlechterforschung. https://doi.org/10.17185/gender/20210119
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