Fußball, Leistung, Männlichkeit. Oder: Ein feministischer Fußball ist möglich!

In diesem Jahr feiert der Frauenfußball sein 50-jähriges offizielles Bestehen. Das ist nicht nur ein guter Grund, den mutigen Pionierinnen auf dem Rasen und in den Verbänden zu gratulieren. Es ist auch ein Anlass, die Kritik am modernen Fußball ernst zu nehmen. Ob Korruption und Wettskandale, überbordende Kommerzialisierung und Gewalt gegen Schiedsrichter*innen oder Rassismus und Homophobie auf den Tribünen – die negativen Konsequenzen des sportlichen Leistungsstrebens sind nicht mehr zu übersehen. Auch ist die Sorge berechtigt, dass sie nicht auf den Männerfußball beschränkt bleiben, sondern mit fortschreitender Popularität des Frauenfußballs auch diesen erfassen. Die gute Nachricht ist: Ein anderer Fußball ist möglich! Gegenwärtig wird er vor allem abseits der Verbände und Vereine von politisch motivierten Fußballer*innen organisiert. Neben LGBTI-Turnieren oder antirassistischen Fußballfestivals wird auch an feministisch inspirierten Alternativen gearbeitet. Dieser Beitrag widmet sich der frauenbewegten und feministischen Kritik am modernen Fußball und zeigt Möglichkeiten, wie Konkurrenz und Wettstreit zugunsten von Solidarität und Gemeinschaft dezentriert werden können.
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