Bewertung von Bedienentscheidungen mit Hilfe von Zustandsraummethoden

Hasselberg, Andreas GND; Söffker, Dirk GND

Neu entwickelte oder geänderte Mensch-Maschine-Systeme werden besonders beim Einsatz in sicherheitskritischen Bereichen vorab in Simulationen getestet. In diesen Simulationen sollen mögliche Ursachen für fehlerhafte bzw. nichtoptimale Verhaltensweisen aufgedeckt werden, um diese aufbauend auf der analytischen Bewertung zu verbessern. Hierzu ist auch das Verhalten von Bedienerinnen und Bedienern zu bewerten. Die Bewertung einer Bedienhandlung setzt in der Regel aber die Kenntnis von real existierenden Alternativen bzw. der optimalen oder besten Verhaltensweise voraus. In vorangegangenen Arbeiten konnte gezeigt werden, dass Zustandsraummethoden zur Berechnung der Handlungsalternativen verwendet werden können. Aufgrund vorhandener Einschränkungen hinsichtlich der Vorgabe fester Handlungssequenzen, wird in diesem Beitrag ein Verfahren vorgeschlagen, mit dem die Alternativen situationsabhängig bestimmt werden und ist somit im Gegensatz zu früheren Ansätzen nicht auf vorgegebene Handlungssequenzen beschränkt. Der zentrale Aspekt dieses Beitrags liegt auf der Verwendung eines Suchalgorithmus, der aufgabenspezisches Wissen verwendet, um die Handlungssequenz zu bestimmen. Diese wird zuerst nur für Teilsysteme bestimmt und in einer übergeordneten Suche wird dann die Reihenfolge der Betrachtung der Teilsysteme ermittelt. Der Algorithmus soll für eine Flugführungsaufgabe verwendet werden, für die das erforderliche aufgabenspezische Wissen in Form von Regeln dargestellt wird.

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Hasselberg, A.F., Söffker, D., 2013. Bewertung von Bedienentscheidungen mit Hilfe von Zustandsraummethoden. Kognitive Systeme 2013. https://doi.org/10.17185/duepublico/31361
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