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Whither New Social Organizations in Urban China? : Structural Politics of Social Organizations in Urban China, post 1989

Wu, Qiang

In the last decade, the new social organizations (NSOs) in urban China stemming from conventional social organizations in association with remarkable institutional and social innovations have attracted increasing attentions from scholars, constituted of formal NGOs (mainly environmental NGOs), many more “asserting rights organizations” and informal NGOs. From the perspective of structural politics, this dissertation deems such innovative social organization as the resulting structuration of the NSOs’ autopoietic movement, and launches a Giddensian structuration approach to explore the three-level processes of NSOs’ politicization: the rise of asserting rights movements, the construction of rational oppositional consciousness and new generation of liberal (movement) intellectuals, and the formation of NSOs’ networks. Using fieldwork investigations and observations, a twin activism was formulated as the rationale of NSOs’ politicization: the online posting of e-forum participants and networking agitation of NSO’s entrepreneurs. Such twofold habitualized behaviour functions as the micro-meso mechanisms of NSOs’ category politics since the Internet become widespread in urban China from 1998 onward.

In der letzten Dekade haben die Neuen Sozialen Organisationen (NSOs) im urbanen China, die sich von herkömmlichen Sozialen Organisationen durch ihre bemerkenswerten Institutions- und Sozialinnovationen unterscheiden, zunehmende Aufmerksamkeit bei den Gelehrten erregt. Gegründet wurden die NSOs teilweise von einigen offiziellen NGOs (hauptsächlich Nicht-Regierungs-Umweltschutzorganisationen), doch noch viel häufiger von „Organisationen der Rechtserklärung“ („asserting rights organizations“), und nicht-offiziellen NGOs. Aus der Perspektive der Strukturpolitik, betrachtet diese Abhandlung solche innovative Sozialorganisationen als Ergebnis der Strukturierung der autopoietischen Bewegung der NSOs und erforscht anhand Giddens Theorie der Strukturierung die Drei-Niveau-Verfahren der Politisierung der NSOs: der Aufstieg von „Rechtserklärungsbewegungen“, der Aufbau eines rationalen oppositionellen Bewußtseins mit einer neuen Generation der liberalen (Bewegung) Intellektueller, und die Bildung von Netzwerken der NSOs. Von den Feldarbeitsforschungen beobachte und formuliere ich den Doppelaktivismus als die Interpretation der Politisierung der NSOs: die Online-Eintragung der Teilnehmer des E-Forums und die vernetzenden Handlungen der NSO-Unternehmer. Solche zwei habitualisierte Verhalten funktionieren als die Mikro-meso-Mechanismen der kategorialen Politik der NSOs, seit dem 1998 das Internet begann sich im urbanen China weit zu verbreiten. Auf dieser strukturalistischen Grundlage können wir eine Dualität der strukturellen Politik der NSOs in heutigem urbanem China herausstellen: einerseits eine auftauchende morphogenetische Zivilgesellschaft, und anderseits einen „Late Authoritarianism“. Zusammengehalten wird diese Dualität durch die Mediation der antiautoritären Natur und der dichten Struktur der NSOs - dies kann in den Demokratie-Bewegungen im Jahre 1989 zurückverfolgt werden, die wieder belebt und umgewandelt zu der autopoietischen Bewegung von NSOs in den letzten 15 Jahren geführt haben.

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Zitierform:

Wu, Qiang: Whither New Social Organizations in Urban China?. Structural Politics of Social Organizations in Urban China, post 1989. 2008.

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