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Nahinfrarot-spektroskopische Analytik und Kalibrationstransfer ausgewählter chemischer Rohstoffe und Produktionsverfahren

Brandenbusch, Karsten

Die Nah-Infrarot (NIR) Spektroskopie ist eine analytische Methode zur Quali- und Quantifizierung von organischen Substanzen. Dazu werden die nicht allzu spezifischen Ober- und Kombinationstöne mit Hilfe der Chemometrie ausgewertet, um chemische oder physikalische Eigenschaften mit den spektralen Daten der Substanzen zu korrelieren. Existiert eine Auswertemethode, so kann innerhalb weniger Sekunden mit dieser reagenzienfreien Bestimmung, ein kostengünstiges Ergebnis erzielt werden. Es darf jedoch nicht vergessen werden, daß vor der Analyse einer unbekannten Probe, das Spektrometersystem zuerst auf diesen Parameter hin kalibriert werden muß. Diese Kalibrationen sind in der Regel mit einem hohen Aufwand an spektroskopischen Messungen, Referenzanalysen und Modelloptimierungen verbunden. In vielen Fällen ist es notwendig Proben über lange Zeiträume zu erfassen, um eine ausreichend große Varianz in den Spektrensätzen zu erhalten. Aus diesen Gründen resultiert das Interesse der Industrie, bereits erstellte Analysenmethoden von einem Spektrometersystem auf ein weiteres zu übertragen, um dadurch die Kosten für Neukalibrationen zu minimieren. In wieweit die auf ein baugleiches Spektrometer übertragenen qualitativen und quantitativen Kalibrationen nutzbar sind, ist Gegenstand der Untersuchungen in der vorliegenden Arbeit.

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Brandenbusch, Karsten: Nahinfrarot-spektroskopische Analytik und Kalibrationstransfer ausgewählter chemischer Rohstoffe und Produktionsverfahren.

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