- Wissenschaftliche Studien belegen, dass gesundheitliche Einschränkungen mit (langer) Arbeitslosigkeit in einem Zusammenhang stehen.
- Das Modellprojekt PRO AKTIV setzte an dieser Problematik an. Ziel war es, die gesundheitliche Entwicklung von erwerbsfähigen Leistungsberechtigen im SGB II zu unterstützen: als Brücke zur (Wieder-)Aufnahme von Erwerbsarbeit.
- Die Projektergebnisse zeigen, dass Verbesserungen der psychischen Gesundheit die Chancen für gelingende Erwerbsperspektiven erhöhen.
- Freiräume in der Beratung durch einen reduzierten Betreuungsschlüssel und ein sanktionsfreier Umgang mit Teilnehmer*innen waren Rahmenbedingungen für diese positive Entwicklung.
- Die enge Kooperation der Jobcenter mit der Rentenversicherung ermöglichte eine frühzeitige Abstimmung zu Reha relevanten Themen. Der Kontakt zu betrieblichen Akteuren wiederum verbesserte den Zugang zu passenden Arbeitsplätzen.