Abschlussbericht der wissenschaftlichen Begleitung des rehapro-Modellprojekts Essen.Pro.Teilhabe
Die Bundesrepublik Deutschland weist seit Jahren einen erhöhten Anteil an verstetigter Langzeitarbeitslosigkeit auf. Viele betroffene Personen haben multiple Vermittlungshemmnisse wie gesundheitliche Beeinträchtigungen vorzuweisen, welche sie von der Aufnahme einer bedarfsdeckenden Tätigkeit abhalten. Das rehapro-Modellprojekt Essen.Pro.Teilhabe verfolgte das Ziel, die Fördersituation von langzeitarbeitslosen Personen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen zu verbessern. Hierzu wurde von Anfang 2020 bis Mitte 2025 unter Leitung des JobCenters Essen ein innovativer Projektansatz erprobt. In dessen Zentrum steht eine ganzheitliche sowie langfristige Betreuung durch ein interdisziplinäres Projektteam auf freiwilliger Basis. In dem Abschlussbericht werden die zentralen Erkenntnisse der wissenschaftlichen Begleitung (Universität Duisburg-Essen) dargestellt und praxisorientiert aufbereitet. Der Fokus liegt auf einer operativen Nutzbarmachung der gewonnenen Erkenntnisse und liefert Implikationen für eine zielgruppenspezifische Weiterentwicklung der Förderinstrumente für langzeitarbeitslose Personen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen.
For years, the Federal Republic of Germany has had a high proportion of persistent long-term unemployment. Many of those affected have multiple barriers to employment, such as health impairments, which prevent them from taking up work that meets their needs. The rehapro model project Essen.Pro.Teilhabe aimed to improve the support situation for long-term unemployed people with health impairments. To this end, an innovative project approach was tested from early 2020 to mid-2025 under the leadership of the JobCenter Essen. At its heart is holistic, long-term support provided by an interdisciplinary project team on a voluntary basis. The final report presents the key findings of the scientific monitoring (University of Duisburg-Essen) in a practical format. The focus is on the operational utilisation of the findings and provides implications for the development of support instruments for long-term unemployed persons with health impairments.
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