Queertheoretische Perspektiven auf Freund*innenschaft

Freund*innenschaften sind in der klassischen Freundschaftsforschung und gesellschaftlichen Wahrnehmung durch heteronormative, patriarchale und binäre Denkweisen und Praktiken geprägt. Bestimmte Beziehungsweisen (Adamczak 2017) werden privilegiert, während andere marginalisiert oder unsichtbar gemacht werden. Gemeinschaft und Zugehörigkeit werden nach der heteronormativen Vorstellung in romantischen, verwandtschaftlichen und familiären Verhältnissen verortet. Aber sind es nicht vor allem auch die engen und vertrauten Freund*innen, die uns im Leben halten? Queer Theory bietet einen entscheidenden Perspektivwechsel, indem fluide, nicht-binäre und anti-normative Aspekte von Freund*innenschaft in den Vordergrund gerückt werden.

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